Kirchenpräsident zieht positive Bilanz über die erste Beteiligung der EKHN an einer Landesgartenschau Beteiligung an hessischer Landesgartenschau in Bad Nauheim vorgesehen
Bingen/Darmstadt, 30. Oktober 2008. Erstmals hat sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) an einer Landesgartenschau beteiligt und unter dem Motto „Garten der Sehnsucht“ die Landesgartenschau in Bingen mitgestaltet. Am Donnerstag zog Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker in Darmstadt darüber eine positive Bilanz und stellte eine Beteiligung der EKHN an der hessischen Landesgartenschau in Bad Nauheim 2010 in Aussicht.
Die rheinland-pfälzische Landesgartenschau in Bingen, die am 19. Oktober zu Ende gegangen war, habe in vielerlei Weisen Superlative gebracht. Mit mehr als 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher seien mehr als doppelt so viele gekommen als erwartet. Davon hätten etwa 300.000 das Gelände und den Beitrag der Kirchen wahrgenommen. Gleich bei der ersten Beteiligung habe die EKHN über ihre eigenen Grenzen hinweg mit einer anderen Landeskirche, der rheinischen Kirche, und zwei Bistümern kooperiert. Wörtlich sagte Steinacker: „Das evangelische Engagement auf der Landesgartenschau war nach einer knapp vierjährigen Planungszeit ein großartiger Erfolg. Erfolg nicht nur augrund der großen Besucherzahlen sondern auch aufgrund der geistlichen Dichte des Programms.“ Das Programm habe Konzerte, Lesungen, Gottesdienste und Führungen durch den Garten der Sehnsucht geboten. Steinacker wies darauf hin, dass viele Hunderte Einträge im Gästebuch zeigten, dass „viele Besucher/innen auch einfach nur den Ort unter der markanten Eiche und mit dem weiten Blick über den Rhein und den Mäuseturm genossen haben.“ Dort hätten sie ihren persönlichen Sehnsüchten und geistlichen Fragen nachgespürt. Steinacker betonte: „Wir haben gezeigt, dass die Kirchen ein fester Teil des gesellschaftlichen Lebens sind. Dabei haben wir erfahren, dass inmitten des bunten Blüten-, Gedanken- und Menschenmeeres geistliches Leben gesucht wird.“
Steinacker dankte den beteiligten Kirchengemeinden, den 170 ehrenamtlich Tätigen für ihre über 3000 Stunden Einsatz und den mehr als 1500 Mitwirkenden am Programm.
Vom „Garten der Sehnsucht“ bleibt vieles erhalten
Der Kirchenpräsident zeigte sich außerordentlich erfreut darüber, dass das Gelände am Rhein, so wie es von den Kirchen gestaltet wurde, erhalten bleibt und für Gottesdienste auch weiterhin zur Verfügung steht. Darin zeige sich, „wie sehr dieser geistliche Ort auch die lokalen Veranstalter und Bürgerinnen und Bürger Bingens angesprochen hat“.